Kunden ziehen um, ohne dass jemand etwas merkt

Eine kleine Hosting-Plattform verteilt ihre Kunden im Wartungsfenster selbst neu. Diese Seite zeigt live, wer gerade wo liegt und wer beim nächsten Fenster umziehen würde.

Nächstes Wartungsfenster
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Vorführung
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Kunden auf der Plattform
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Belegungsplan

Eine Spalte je Server, eine Kachel je Kunde. Die Färbung zeigt, wie viel auf dem Kunden gerade los ist. Ein roter Rahmen bedeutet: dieser Kunde würde im nächsten Wartungsfenster umziehen — der Grund steht in der Sprechblase, wenn Sie mit dem Zeiger darauf bleiben. Ein Klick auf eine Kachel öffnet die Webseite des jeweiligen Kunden in einem neuen Fenster.

Was hier gezeigt wird

Jeder Kunde dieser Plattform ist eine kleine, eigenständige Webanwendung. Sie liegt auf einem von mehreren Servern, und welcher das ist, soll den Kunden nicht interessieren müssen. Genau darum kümmert sich die Plattform selbst: Sie misst laufend, wie viel Arbeit jeder Kunde verursacht, und entscheidet daraus, ob die Verteilung noch passt.

Zwei Ziele stehen dabei gegeneinander. Liegen zu viele stark beschäftigte Kunden auf demselben Server, wird es für alle dort langsam — dann muss ausgeglichen werden. Sind umgekehrt alle Server nur halb belegt, zahlt der Betreiber für Luft — dann werden die Kunden zusammengelegt, bis ein Server ganz leer ist und abgeschaltet werden kann. Welche der beiden Absichten gerade verfolgt wird, steht oben.

Was ein Wartungsfenster ist

Ein Umzug kostet Zeit: Die Anwendung des Kunden wird auf dem alten Server gestoppt und auf dem neuen wieder gestartet. Deshalb passiert das nicht irgendwann, sondern in einem angekündigten Zeitfenster. Ausserhalb dieses Fensters wird nichts verschoben, egal wie ungleich die Verteilung gerade ist.

Zeitraffer-Hinweis: Für die Vorführung ist der Takt stark gerafft — hier kommt alle fünf Minuten ein Fenster. In Wirklichkeit liegt so ein Fenster nachts und kommt selten. Und selbst dann ist ein einzelner Kunde nicht das ganze Fenster über betroffen, sondern nur für die Dauer seines eigenen Umzugs: Die Umzüge laufen nacheinander, und einer davon dauert Sekunden, nicht Minuten.

Die Schaltflächen

Sie dürfen mitspielen. Vorführung starten lässt die Plattform zwanzig Minuten lang selbsttätig arbeiten, sodass die Wartungsfenster tatsächlich ausgeführt werden. Neue Kunden und Kunden kündigen verändern die Belegung und geben der Plattform damit einen Anlass, neu zu verteilen. Damit sich mehrere Besucher nicht gegenseitig die Vorführung zerklicken, gilt für jede Aktion eine kurze Sperrfrist, und die Kundenzahl bleibt in einem festen Korridor.